Brischern
Die Alpe Brischern unterteilt sich in Brischern munderseits und Brischern eggerbergerseits, obwohl das ganze Gebiet auf Munderterritorium ist. Die Teilung der Alpe Brischern erfolgte 1871. Früher wurde Brischern munderseits "Kurzstafel" genannt.
Was neben dem Panorama diese Gegend so einmalig schön macht, ist die hohe Lage der Waldgrenze. Die letzten Lärchen findet man noch auf einer Höhe von 2200 m.ü.M.
Das Weidegebiet dieser Alpe breitet sich oberhalb der Waldzone in einer Höhenlage von ca. 2000-2500 m.ü.M. aus. Das Gelände ist nicht besonders steil.
Die Alpe ist mit 137 Rechten gerandet. Während die Weiden gemeinsamer Besitz sind, sind die Alpmatten in Parzellen aufgeteilt und in privater Hand. Die Alpmatten gehören zu den grössten im Oberwallis. Die Alpzeit dauert von Ende Juni bis Anfang September. Es existiert Quellwasser und es gibt einen Brunnentrog beim Stafel.
Die Gebäude, welche Privatpersonen gehören, sind zu einem Alpdörfchen vereinigt. Die Gebäude bestehen grösstenteils aus Holz (Blockbauten), vereinzelt auch aus Mauerwerk.