Eril


Der Name Eril könnte von der Baumbezeichnung "Erle" herführen, die auf der Schattenseite des Furggbaches üppig wächst. Die im westlichen Randgebiet der Gemeinde Mund gelegene Alpe Eril breitet sich grösstenteils über ausgesprochene steile, nach Süden orientierte Hänge aus. Das dem Rindvieh zugängliche Weidenareal findet unten auf ca. 1700 m und oben auf etwa 2300 m.ü.M. seinen Abschluss. Der Alpweg, der von Ausserberg zum Stafel führt, ist mancherorts ziemlich steil angelegt, so besonders vom Talboden des Baltschiedertales hinauf nach Eril. Von Mund aus kann die Alp über Kastler-Hohnalpe erreicht werden.
Eril, Teila und Rämi bilden zusammen eine Geteilenalp. Die Alpe ist eingeteilt in die Rinder- und Schafalpe (Rote Kumme). Auf je eine Kuh ist es gestattet, sechs Ziegen und fünf Schafe auf der Roten Kumme zu weiden.
Die Alpgebäude verteilen sich auf die Tafel Eril (1798 m), Teila (1930 m) und Rämi (2070 m). Im Eril sind die Gebäude, zu einem kleinen Alpdörfchen vereinigt. Grösstenteils handelt es sich um Holzbauten, die mit Steinplatten gedeckt sind.
Der Stafel "zer Teila" zwischen Eril und Rämi besitzt eine neuere, gut ausgebaute Hütte, während sich im Rämi eine Hütte, drei Ställe und ein Scheunenanbau befinden. Auf den einzelnen Stafeln steht Quellwasser zur Verfügung, das in Brunentröge fliesst. Noch um die Jahrhundertwende soll man im Eril Kartoffeln angefplanzt haben, die dort sehr gut gediehen.
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22.04.2010 Apr:26