Gredetschtal


Zur Schafalp im Gredetschtal gehören die steilen, felsigen Hänge an beiden Talflanken sowie der hinterste Teil des Tales, wo nur noch das genügsame Schaf sein karges Futter findet. Früher, als die Gredetschalp noch mit Grossvieh bestossen wurde, war für die Schäfer erst nach dem Abtrieb des Rindviehs der Weidegang im ganzen Tal gestattet. Heute findet man auch im Sommer Herden von Schafen, wo früher Kühe weideten.
1895 gab es im Gredetsch 948 und im Jahre 1985 : 1618 Schafe. Diese werden im Gredetsch vor allem an folgenden Weideplätzen gesömmert: "Stafolstatt, Breit Löüb, Schilt, Apja, Unterbärgi, Härd und Gender" ; auf der linken Seite des Mundbaches: "Inner Matt, Tall, Schweifine, Strahle, Schwarz Bärg, Luzanner, Schee Bärg und ds Arbi Fäsch".
Zum Gredetschtal gehören ausserdem die vielen Wasserleiten, welche das Dorf Mund mit Wässerwasser und Trinkwasser versorgen.
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18.07.2008 Jul:41